Frühjahr 2008 - Bei zu wenigen Menschen, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzstillstand erleiden, führen Laien eine kardiopulmonale Reanimation (CPR) durch, obwohl eine nur 22-minütige Ausbildung einen lebensrettenden Unterschied machen würde. Aus diesem Grund hat die American Heart Association (AHA) in einer Verlautbarung gemeinsame Bemühungen von Öffentlichkeit, Ausbildern und Politikern gefordert, um die Anwendung und Effektivität der CPR zu verbessern.
Gemäß der wissenschaftlichen Stellungnahme, die online bei .: Circulation: Journal of the American Heart Association veröffentlich wurde, weisen Studien darauf hin, dass in vielen Gemeinden bei nur 15 bis 30 % der Opfer von plötzlichem Herzstillstand eine CPR durch Laien erfolgt, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
Benjamin Abella, MD, führender Autor der Stellungnahme, sagte: "Entscheidend für das Überleben ist eine rasche, qualitativ hochwertige CPR." Er beschreibt einen zweigleisigen Ansatz: (1) die Schulung von noch mehr Laien, sodass sie erforderlichenfalls eine CPR durchführen können und (2) die Entwicklung von Effektivitätsmarkern der CPR-Ausbildung und -Durchführung.
Nach Abellas Ansicht kann den häufig genannten Hinderungsgründen für das Durchführen einer CPR - Angst vor Ansteckung, gerichtlichen Prozessen und schlechter Durchführung - jeweils durch ausreichende Ausbildung, Üben und öffentliches Bewusstsein begegnet werden.
Im Einzelnen gibt die Stellungnahme folgende Empfehlungen: